Anwälte für Schmerzensgeld in Bremen

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Das Arzthaftungsrecht ist vertrackt. Nur für die ordnungsgemäße Aufklärung ist der Arzt in der Beweislast. Der Nachweis des Behandlungsfehlers liegt beim Patienten. Ein Arzt schuldet eine Behandlung nach den fachärztlichen Standards zum Zeitpunkt der Behandlung. Der Verstoß gegen die Facharztstandards kann nur von einem Fachanwalt für Medizinrecht plausibel dargelegt werden.

Extreme Risiken des Augenlaserns (LASIK)

Wie bei jedem operativen Eingriff gibt es auch bei der LASIK eine Reihe von Risiken. Die Art und Häufigkeit des Auftretens hängen unter Anderem von der Erfahrung des Operateurs, der Höhe der Korrektur, der verwendeten Technik und individueller Einflussfaktoren ab. Allgemeine Risiken sind Einschränkungen des Dämmerungs- und Nachtsehens durch reduzierte Kontrastsensitivität, Glare (Glanzeffekte) und Halogone (Lichthöfe). Auftreten können außerdem kurz- bis langfristige Über- oder Unterkorrekturen sowie eine Verringerung der Sehschärfe mit optimaler Brillenkorrektur (sog. bestkorrigierter Visus). Insbesondere durch das Schneiden des Flaps (operationsbedingten Hornhauteinschnitt) bringt die LASIK-Methode eine Reihe von Risiken mit sich.  Da die ersten LASIK-Behandlungen erst 1990 durchgeführt wurden, gibt es naturgemäß keine längerfristigen Erkenntnisse zu deren eventuellen Spätfolgen.

Gerichte haben wegen behandlungsfehlerhafter LASIK und oder fehlerhafter Aufklärung über die Risiken geschädigten Patienten Schmerzensgeld zugesprochen, beispielsweise:

OLG Köln: Beschluss vom 14.10.2009 - 5 U 120/09                   10.000 Euro
OLG München: Urteil vom 29.05.2008 - 1 U 4499/07                  30.000 Euro
OLG Koblenz Urteil vom 02.03.2006 - 5 U 1052/04                     40.000 Euro